Bild: LASDIN

Das neue HKB bietet optimale Bedingungen für eine Vielzahl von Branchen.
Das Kernstück des Ensembles ist ein Neubau auf der Hofseite mit multifunktionalem Saal für Veranstaltungen und Tagungen. Im Foyer sind der Ticketservice und die Touristeninformation angesiedelt. Aufgrund der Anbindung an die Tiefgarage unterhalb des Marktplatzes stehen Besuchern und Kunden ausreichend Parkplätze in direkter Nähe zur Verfügung. Außerdem ist das gesamte Gebäude barrierefrei.

In das Haus C und in den Turm des HKB sind gastronomische Flächen in Form einer Vollgastronomie und eines Turmcafés eingezogen.

Bild: W. Heintze

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lagen mehr als 80 Prozent der Neubrandenburger Altstadt in Trümmern. Nach dem erfolgten Neuaufbau der Innenstadt in den 50er Jahren wurde nach einem Entwurf der Berliner Architektin Iris Grund im Jahr 1963 mit dem Bau des HKB begonnen. Schon zwei Jahre später konnte es eingeweiht werden. Bis Januar 1992 war das HKB dem Kulturamt der Stadt unterstellt, dann wurde es zusammen mit der Stadthalle in die städtische Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH überführt. Das Eigentum an Grund und Gebäude wurde an die kommunale Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft übertragen. Diese führte im Jahr 2005 einen Realisierungswettbewerb mit dem Ziel der Erweiterung und des Umbaus zu einem Medien- und Verwaltungszentrum durch. Im Zuge der geplanten Veränderungen werden der Saal und der nördliche Flügel entfernt, ein neuer Saalbau soll über dem bisherigen Innenhof entstehen.